Biker-Marktplatz

News, Kontakte und Infos rund um das Motorrad fahren!

Durchsuche Beiträge in Harley-Davidson

Mitten im Mai mitten ins Herz: Die Vienna Harley Days rockten Österreichs Hauptstadt

Vom 13. bis 15. Mai lud Harley-Davidson nach Wien, und über 30.000 kamen. Sie kamen aus allen österreichischen Bundesländern und aus Deutschland, Tschechien, Kroatien, Ungarn, Slowenien, Italien sowie aus der Schweiz. Sie kamen mit der Harley, mit dem Auto oder der Tram. Und sie strömten ins Village unmittelbar vor dem riesigen Ernst-Happel-Stadion. Obwohl das Wetter durchaus als durchwachsen zu bezeichnen war und sich die Temperaturen überwiegend “schattig” gestalteten, glich die lockere Atmosphäre am Stadion jener aus den Träumen eines echten Bikers: Wer sich relaxt auf dem Gelände niederließ oder im Party-Bus chillte, genoss den Donner von 5.000 bis 6.000 V-Twins, die entweder von links nach rechts oder andersherum durchs Bild bollerten. Keine war wie die andere … Am Samstag formierten sich rund 1.200 von ihnen zu einer gewaltigen Parade, die von den Wienern bejubelt die prachtvolle Ringstraße befuhr. Und alle, die Action suchten, bekamen mehr als genug davon: Man staunte offenen Mundes über die tollkühne Motorradakrobatik von Rainer Schwarz, der es mehrmals täglich krachen ließ, und schwang sich selbst zu Probefahrten auf die neuesten Harley Modelle. Besonders beliebt: die neue Forty-Eight, die mit ihrem klassischen Bobber-Look die Herzen im Sturm eroberte.

An zahllosen Ständen erwarb man Bekleidung und Zubehör, man aß und trank im Festzelt, schlemmte an den zahlreichen Cateringständen, und bekam jede Menge Musik auf die Ohren. Nicht weniger als elf Bands gaben auf der Open-Air-Bühne Gas. Blues, Country, Rock, Rockabilly oder Pop – die persönliche Präferenz war unerheblich, wurden doch die Gehörgänge mit alledem verwöhnt. Der größte Jubel galt einmal mehr Supermax, und Sänger Kurt Hauenstein – selbst ein erklärter Fan der Bikes aus Milwaukee – genoss ihn trotz des einsetzenden Regens als Top-Act cool wie eh und je.

Wer den Event in diesem Jahr besucht hat, der wird nächstes Jahr wiederkommen in die schöne Stadt der Habsburger, und alle anderen wissen nun, was sie verpasst haben. Man notiere sich also den Termin für 2011: vom 12. bis 14. Mai 2011 geht’s wieder rund in Wien, und als Highlight lockt eine Motorrad-Sternfahrt, die ihre Teilnehmer aus allen Himmelsrichtungen nach Wien führt.

Das zuverlässigste Motorrad der Welt heißt nach wie vor Harley-Davidson.

Esel sind dumm, Beamte faul, Flugzeuge unsicher, Frauen können nicht einparken, und an amerikanischen Motorrädern muss ständig herumgeschraubt werden. Vorurteile sind wie Styropor: Nahezu unverwüstlich schwimmen sie stets obenauf.

Gut, dass ab und an Überprüfungen stattfinden … So geschehen im Dauertest des deutschen Fachjournals MOTORRAD (Ausgabe 23 vom 24. Oktober 2008). 50.000 knüppelharte Kilometer bei Wind und Wetter, zwischen Brötchenholen mit eiskaltem Motor und ausgedehnter Urlaubsreise mit großem Gepäck im brütendheißen Süden legte hier eine Harley-Davidson Road King zurück. Die Bilanz: Mit 85 von 100 Punkten erzielte sie das beste jemals im MOTORRAD Dauertest gemessene Ergebnis und setzte sich vor die bisher topplatzierten Mitbewerber aus Japan, Großbritannien und Deutschland.

Und an dieser Rangfolge änderte sich auch in eineinhalb Jahren nichts: Am Tank des zuverlässigsten Motorrads der Welt prangt der Name Harley-Davidson.

„Dass sich eine Harley in Sachen Verschleiß, Zuverlässigkeit und – auch und ganz besonders – Fahrfreude derart überzeugend präsentiert, damit hatte niemand gerechnet“, gab MOTORRAD zu. Leistungsdiagramm und Fahrleistungen bestätigten am Testende den „tadellosen Zustand“ des Motors, der kein Öl verbraucht und an Spitzenleistung sogar noch zugelegt hatte. Am Ende der Testdistanz präsentierte sich die Maschine „wie aus dem Ei gepellt“. „Besser noch“, wunderten sich die Härtetester, „sie fühlte sich auch so an.“ Dass die neue Generation der Road King und Electra Glide, die seit 2009 über die Straßen rollt, sogar alles noch besser kann als die 2008er Bikes, freut ihre Erbauer ganz besonders.

Der wohl härtesten Herausforderung für Technik und Qualität stellen sich Zwei räder bei MOTORRAD seit Mitte der Sechzigerjahre. 8,3 Millionen Kilometer oder im Schnitt fast fünf Erdumrundungen pro Jahr legten die Kandidaten seither zurück. Im Jahr 1991 erhöhten die Redakteure die Testdistanz von 40.000 auf 50.000 Kilometer. Zu Beginn und am Ende eines jeden Dauertests steht ein gründlicher Check an. Um Manipulationen vorzubeugen, werden die Motoren verplombt. Mehr als 80 Probanden absolvierten bislang den 50.000-Kilometer-Marathon. Und im Gegensatz zur Harley kamen keineswegs alle schadlos durch … „So kann man gleiten, so vergisst man Zeit und Raum. Und altert in Würde“, schrieben die Redakteure dem Milwaukee-Iron daher liebevoll ins Fahrtenbuch.

Die Bundesfachschule für Zweiradtechnik erhält vier Maschinen im Wert von insgesamt rund 55.000 Euro

04HD10_Factory_BundesfachschuleAktuelle Fahrzeugtechnik, High-Tech-Elektronik und aufwändige Metallbearbeitung sind nur einige der Herausforderungen, die ein Zweiradmechaniker heutzutage meistern muss. All dies und noch viel mehr lernt man an der Bundesfachschule für Zweiradtechnik am Berufsbildungs- und Technologiezentrum Frankfurt. 24 Arbeitsplätze, 12 Hebebühnen und die modernsten Motor- und Abgastester der führenden Motorradhersteller sorgen für optimale Lehrbedingungen an dem renommierten Institut.

Am 12. April 2010 konnte die Bundesfachschule ihrem Lehrfuhrpark vier weitere Motorräder hinzufügen: Ab sofort stehen den Lehrlingen und Meistern auch zwei Harley-Davidson V-Rod und zwei Buell Firebolt zur Verfügung.

“Mit dieser Spende der Harley-Davidson University möchten wir einen weiteren Beitrag für eine praxisnahe Motorrad-Ausbildung an der Bundesfachschule leisten”, so Matthias Meier, Harley-Davidson Vertragshändler aus Frankfurt, der die vier Maschinen im Rahmen einer kleiner Feierstunde gemeinsam mit Jörg Schmidt, Harley-Davidson Training Manager Europe, an den Leiter der Bundesfachschule Jürgen Hunkeler übergab. “Wir werden die vier Maschinen künftig intensiv zur Schulung von Lehrlingen und zur Weiterbildung im Rahmen von Meisterprüfungs-Vorbereitungskursen nutzen”, versprach Hunkeler.

Auch Bernd Ehinger, Präsident der Handwerkskammer Rhein-Main, und Ernst Brehm, Bundesinnungsmeister Deutsches Zweiradmechanikerhandwerk, zeigten sich sichtlich begeistert von den Maschinen made in USA. Schade eigentlich, dass diese Motorräder niemals fahren und stattdessen ausschließlich der Schulung dienen werden, doch exakt dies ist ihr Zweck: “Nur eine gute Ausbildung macht fit für die Zukunft, und umgekehrt sichert nur gut ausgebildetes Personal die Qualität in einem Unternehmen”, erläutert Jörg Schmidt, “so möchten wir mit unserer Spende dazu beitragen, dass angehende Gesellen und Meister ihre Kenntnisse auf dem neuesten Stand der Motorradtechnik vertiefen.”