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Ducati und Valentino Rossi haben einen 2-Jahres-Vertrag unterzeichnet. Ab 2011 wird der neunfache Weltmeister mit der „Roten“ aus Borgo Panigale im Ducati Marlboro Team an den Start gehen.
Die Zusammenarbeit von Valentino und Ducati öffnet ein neues und aufregendes Kapitel in der Rennsporthistorie des italienischen Herstellers. Und davon profitiert die gesamte MotoGP-Meisterschaft. Einen solch außergewöhnlichen Fahrer und Charakter im Team zu haben, ist für das gesamte Ducati MotoGP Projekt ein großer Gewinn.

„Wir freuen uns, dass Valentino Rossi ab 2011 bei uns sein wird“, kommentiert Gabriele Del Torchio, Präsident der Ducati Motor Holding den Wechsel. „Er ist in der Motorradwelt ein Ausnahmetalent und steht wie unser Unternehmen auch für die Leistungsfähigkeit ’made in Italy’. Diese Leistungsfähigkeit beweisen wir ständig in Technik, Design und letztendlich im Wettkampf. Ermöglicht wurde die Vereinbarung durch die Unterstützung des Kapitaleigners Investindustrial und den Sponsoren des Ducati Marlboro Teams. Sponsoren, die an diese Verbindung glauben und sie unterstützen.“
“Valentino ist ein großer Motorrad-Fan. Daher war es für mich schon immer ein großer Wunsch, seine Meinung zu hören”, sagte Filippo Preziosi, Generaldirektor von Ducati Corse. „Bis zum Valencia GP wird er ein Mitbewerber bleiben. Er ist der Größte, was unseren Siegen immer einen besonderen Wert gegeben hat. Sobald er zum ersten Mal eine Ducati fährt, werden wir zusammen an jedem noch so kleinen Detail arbeiten, um ein Motorrad zu entwickeln, welches sein großartiges Talent voll zur Geltung bringen wird. Mit Valentino zu arbeiten, ist für jeden Ingenieur großartig und aufregend. Es ist schön zu wissen, dass wir in der nächsten Saison ein gemeinsames Ziel haben.”

SX Dortmund

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Titel für Maillard, Chatfield und Chisholm

SXDortmundBoris Maillard, Pfeil Kawasaki Hitachi Power Tools, heißt der Sieger des ADAC SX-Cup 2009/2010 in der Klasse SX2. Der Teenager aus Frankreich sicherte sich die Meisterschaft beim Abschluss-Event in Dortmund. Sieger in der Westfalenhalle und neuer „Prinz von Dortmund“ wurde Teamkollege Adam Chatfield.

Maillard gewann zuvor die Veranstaltung in Chemnitz und belegte in Stuttgart, München und jetzt Dortmund jeweils den zweiten Platz. Beim Saisonfinale schaffte das Ausnahmetalent die Einzelplatzierungen sieben und zwei, bevor er sonntags den Tagessieg draufpackte. Der 17-jährige triumphierte in der Meisterschaft mit 14 Punkten Vorsprung vor dem Briten Jack Brunell.

Chatfield kontrollierte das Geschehen freitags und samstags mit souveränen Vorstellungen auf der 300 Meter langen Piste. Der Engländer, der zum ersten Mal in Deutschland startete, kletterte sonntags gemeinsam mit Sieger Maillard und Filip Neugebauer aufs Podest. Damit waren die Top drei fest in Händen der Mannschaft um Teamchef Harald Pfeil. Das Trio Chatfield, Maillard, Neugebauer holte sechs von neun möglichen Podiumsplatzierungen.

Dominique Pascal Thury (Pfeil Kawasaki Hitachi Power Tools) wurde Gesamtelfter und zweitbester Deutscher.

In der Klasse SX1 sicherte sich US-Profi PJ Larsen mit den Einzelresultaten 4-3-4 den ausgezeichneten dritten Rang. Der 19-jährige startete erstmals überhaupt in Europa und konnte sich auf Anhieb behaupten. Florent Richier schaffte als ehemaliger „Prinz von Dortmund“ die Einzelränge fünf und sechs, verpasste aber die Finalteilnahme sonntags um knapp vier Sekunden. Richier wurde Gesamtachter.

Teamchef Harald Pfeil: „In der SX2-Klasse konnte es nicht besser laufen. Sieg beim Saisonhöhepunkt und Cup-Gewinn. Boris hat seine Chance ganz clever genutzt, von ihm wird man noch viel hören. Bei Adam merkt man, dass er in den USA lebt und regelmäßig gegen die Besten der Welt fährt. Er hat von seiner Erfahrung profitiert. Für ihn ist es der größte Erfolg bisher. Prima, dass Filip sich zum Abschluss noch einen Pokal geschnappt hat.“

„König von Dortmund“ war sprichwörtlich und wurde auch offiziell Kawasaki-Pilot Kyle Chisholm (USA) vom Sturm Racing Team, der es als erster Pilot in der Geschichte der SX-Dreitagesveranstaltung in Dortmund schaffte, an allen drei Veranstaltungstagen den Sieg in der SX1-Klasse nach Hause zu fahren.